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ab 22. September

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Was geschah eigentlich, wenn Michael und/oder Stevie gerade nicht hinsahen?

Nach »Wie wir uns fanden« und »Wie wir uns verloren« ist ihre Geschichte erzählt – aber längst nicht jede Geschichte um sie herum. Was dachte Michael wirklich, als sein Leben innerhalb weniger Minuten auseinanderbrach? Wie erlebte Vanessa das Chaos ihrer Töchter? Was wurde aus Duncan, nachdem Bianca ihm das Herz gebrochen hatte? Und wie fanden Diana und Marcel nach allem, was sie verloren hatten, ihren ganz eigenen Weg ins Glück?

Dieses Special kehrt zurück zu den entscheidenden Momenten von »Wie wir uns verloren«, erzählt sie aus neuen Blickwinkeln und zeigt all das, was zwischen den Kapiteln geschah. Mit alten Bekannten, neuen Antworten, kleinen Katastrophen, großen Gefühlen und natürlich Michael und Stevie, die selbst nach ihrem Happy End noch längst nicht fertig damit sind, ihr Leben gründlich durcheinanderzubringen.

Für alle, die nach dem Ende noch nicht gehen wollten.

Ein Wiedersehen mit der Welt von »Wie wir uns fanden« und »Wie wir uns verloren« – voller Outtakes, zusätzlicher Szenen und Geschichten, die bisher unerzählt geblieben sind.

Hinweis: Dieses Special baut auf beiden Romanen auf und sollte erst nach »Wie wir uns verloren« gelesen werden.

Eine Stunde später saßen sie gemeinsam am Frühstückstisch. Sammy thronte in ihrem Stühlchen und hatte einen Toast vor sich. Sie nahm ein Stück mit spitzen Fingern und grinste.
»Bot.«
»BROT!«, sagte Michael.
»Bot!« Sie quietschte laut.
Er beugte sich zu ihr hinüber, küsste ihre Nasenspitze und betrachtete sie eindringlich.
»BRRRRROT!«
Sammy nickte. »Bot«, und machte sich an die Vernichtung desselbigen.
Michael seufzte und Stevie lächelte. »Keine Sorge. Wenn es nicht besser wird, dann suchen wir ihr später einen Job als Assistentin in einer Anwaltskanzlei. Da muss sie nicht häufig sprechen, eher schreiben.«
»Nur über meine Leiche!« Entrüstet starrte er sie an.
»Warum das?«
»Ich kenne Anwälte. Die haben unmögliche Arbeitszeiten, beuten ihre Assistentinnen hemmungslos aus und dann gibt es da diese breiten Schreibtische …« Energisch schüttelte er den Kopf. »Nur über meine Leiche.«
Stevie sah zu Sammy. »Dein Vater ist ein scheinheiliger Esel.«
Sammy nickte ernst. »Edel.«

Selbstverständlich musste Stevie Michael in die Kanzlei begleiten, obwohl der errechnete Geburtstermin in zwei Tagen heran sein würde. Wenn Michael seine Liebe einmal außer Acht ließ, dann hatte sie inzwischen tatsächlich Ähnlichkeit mit einem Wal. Jedenfalls besaß sie dessen ungefähre Ausmaße. Grund genug, zu Hause zu bleiben. Doch egal, was Michael an Argumenten vorbrachte, Stevie killte sie alle, und wenn das nicht half, wurde sie trotzig.
»NEIN! Ich komme mit.«
»Als dein Arbeitgeber verwehre ich dir den Zugang zu den Kanzleiräumen. Du gehst in Mutterschaftsurlaub!«
Sie zeigte ihm einen Vogel – eine ekelhafte Angewohnheit – und hievte sich wieder in das Auto.
Gerade hatten sie Sammy bei Rita abgeliefert. Michael seufzte, doch er wusste, dass er sie nicht umstimmen konnte, so dämlich und unangebracht er all das auch fand.
Nachdem Stevie drei Minuten benötigt hatte, um es vor der Kanzlei aus dem Auto zu schaffen, ging das Drama in die nächste Runde: Sie musste sich nämlich unbedingt hinter ihren Schreibtisch quetschen. Fünf Anläufe später hatte sie auch diese Aufgabe erfolgreich bewältigt.
Michael beobachtete sie von seinem Zimmer aus und schüttelte den Kopf, was sie würdevoll ignorierte.
Auch was als Nächstes folgte, war inzwischen Standard. Keine zwanzig Minuten später machte Stevie Anstalten, wieder aufzustehen. Und das war – im Gegensatz zum Hinsetzen – eine Herausforderung der besonderen Art.
Michael ließ sie noch eine Weile schmoren, entschied dann jedoch, ihr die Peinlichkeit zu ersparen, und ging seufzend, um sie an beiden Händen aus dem Stuhl zu ziehen. Stevies Würde stieg ins Unermessliche.
Er umarmte sie – soweit möglich – und küsste sie. Seine flachen Hände lagen auf ihrem Bauch.
»Du solltest wirklich nicht mehr hier sein.«
Stevie schnaubte – auch so eine unmögliche Angewohnheit. »Ich bin schwanger und nicht krank.«
Schweißperlen bildeten sich auf ihrer Stirn, denn sie hatte es verdammt eilig und schon deshalb ließ Michael sich Zeit. Strafe musste sein.
Zärtlich küsste er ihre Nasenspitze. »Du kannst dich kaum noch bewegen, das Baby kommt bald und in einem solchen Zustand ist man laut Gesetz sehr wohl krank.«
Diesmal bekam er wieder den Vogel. »Du hast keine Ahnung, also halt dich da raus.«
Damit schob sie ihn entschieden von sich. Die Schweißperlen hatten sich auf ihrer Stirn noch einmal verdoppelt, langsam wurde es wirklich dringend, schätzte Michael.
Dann marschierte sie wie ein Pinguin aus dem Raum und zur Toilette – aber das Kinn blieb dabei bemerkenswert würdevoll erhoben. Stirnrunzelnd sah Michael ihr nach und lachte schließlich auf.
Oh Mann!
Als sie wieder zurückkehrte, war sie bleich und ihre Augen groß.
»Michael!«
Der Ton war anders. Er stand sofort.
»Es ist so weit?«
Sie nickte.
Panisch stürzte er zu ihr, packte ihren Arm und zerrte sie aus dem Raum. Sie war immer noch bleich, wirkte aber verhältnismäßig gefasst, während Michael sich verbissen um Haltung bemühte.
Die Tasche für die Klinik war im Auto. Wenigstens so geistesgegenwärtig war er gewesen, sie in den letzten Wochen immer dabei zu haben. So behutsam, wie es in der Eile möglich war, schob er sie in den Wagen. Doch als er sie angurten wollte, bekam er ein Augenverdrehen.
»Übernimmst du das selbst?«
»Ja, Michael …«
Er nickte, stürzte um den Wagen herum, zog dabei das Handy aus der Tasche und rief die Klinik an.
»Rogers! Wir kommen.«
Stevie warf ihm einen entnervten Blick zu. »Das sehen sie doch, wenn wir da sind.«
»Ich will, dass alles bereit ist«, beharrte er, in einem Ton, der jeden Widerspruch zwecklos machte.

ab 30. Juni

Reece & Camille. Ein letztes Mal.

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CAMILLE
& REECE

 BEAUFORT

Er ist geschieden.
Sie Witwe.
Zum ersten Mal seit Jahren steht nichts mehr zwischen ihnen.
Außer der Vergangenheit.
Vertrauen wurde zerstört.
Versprechen wurden gebrochen.
Wunden hinterlassen, die nie ganz verheilt sind.
Wie oft kann ein Herz enttäuscht werden, bevor es aufgibt?
Wie viel Schmerz überlebt eine Liebe?
Und wie viel Realität?
Camille und Reece.
Ein letztes Mal.
Abwechselnd aus beiden Perspektiven erzählt.

»Was wird die Zukunft bringen, Reece? Für uns beide? Werden wir jemals wirklich zusammen sein können?«

»Das weiß ich noch nicht.«

»Ahhh, das dachte ich mir.«

Sie wirkt nicht einmal sonderlich wütend, und ich will sie schütteln, damit sie endlich zur Vernunft kommt.

»Wir werden nicht im Park spazieren gehen, Reece, wir werden uns nicht in der Öffentlichkeit zeigen, hast du das verstanden?«

»Das hatte ich auch nicht gedacht.«

»Nein«, erwidert sie trocken, »damit hatte ich auch nicht gerechnet.«

Ihre Augen landen wieder in meinen und ich suche händeringend nach der Wärme, nach all dem, was sie ausmacht.

»Ich gehe zurück.«

»Bullshit«, knurre ich leise. »Wir gehen zusammen zurück, weil wir nichts getan haben, was irgendwen stören würde.«

»Außer einen markerschütternden Kuss«, flüstert sie.

»Gut, dass er dich erschüttert hat. Das war nur der Anfang. Denn wir sind jetzt frei, Baby.«

»Nein, sind wir nicht.«

Ab 10.Mai

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Was, wenn die Wahrheit dich nicht befreit, sondern zerstört?
Du hast Antworten gesucht und sie gefunden. 
Nichts hätte dich darauf vorbereiten können: Zwei Brüder, ein Körper. 
Der eine hält dich fest. Mit Wärme, mit Worten, mit dem Versprechen, dich zu beschützen.
Der andere zerreißt dich. Mit Blicken, Bosheit und einer Dunkelheit, die dich längst nicht mehr abschreckt.
Du liebst beide bedingungslos. Nur geht es schon lange nicht mehr um Verführung, Lust, oder um ein Spiel, das du jederzeit beenden kannst.
Es geht um Besitz, Macht, ums Überleben. Denn sie wissen voneinander und kämpfen gegeneinander um einen Körper, der zu klein für sie beide geworden ist.
Du sollst die Entscheidung treffen, du wirst ihr Scharfrichter.
Elias oder Ash? Gut oder böse? Warm oder kalt?
Wie entscheidest du, wenn jede Wahl nicht nur ihre, sondern auch deine Zerstörung bedeutet?
Woher nimmst du die Kraft, dich der Endgültigkeit zu stellen, während sie dir keine Atempause gönnen und jeder darauf beharrt, der Sieger zu sein.
Du wolltest die Wahrheit. Jetzt lebe mit ihr, oder zerbrich daran.
Zweiter und letzter Teil der OBSIDIAN-Reihe.

ZWEI NAMEN • EIN GESICHT • EIN KRIEG

FRACTURE

Gleichzeitig wollte ich ihn aus ihrem Hirn vögeln, dafür sorgen, dass ich wieder allein dort war, und deshalb blieb ich.

Ich werde nicht zulassen, dass du mir das Beste nimmst, was mir je in diesem beschissenen Leben passiert ist.

Meine heißen, fiebrigen Lippen treffen auf seine kalten,  fast toten. Infizieren sie mit  Wärme und Leben. 

Denn ich weiß. Und auch wieder nicht. Ich lebe damit. Und auch wieder nicht.

»Hey«, sagt er und seine Lippen prallen auf meine. Nicht sanft.
Nicht vorsichtig, versuchsweise, als wäre er unsicher, ob er es wirklich so meint, sondern besitzergreifend und von seiner Liebe überzeugt.

DIE REIHE

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Ab 23.DEZEMBER

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Zwei brennende Welten.

Zwei Herzen, die nicht loslassen können.

Vier Seelen, die sich dem Schicksal verkauft haben.

Amy stellt sich ihrer Göttin-Mutter, um Darren aus den Fängen eines uralten Wahns zu befreien – und erkennt, dass Liebe unerträgliche Opfer fordern kann.

Während sie ihr Herz verleugnet, ringen Vincent und Dalton um den letzten Funken dessen, was sie menschlich machte.

Wenn Grenzen fallen und Macht zerbricht, entscheidet nur noch eines:

Wer bist du, wenn selbst die Götter schweigen?

Dies ist das Ende.

Dies ist der Anfang.

Der elfte und letzte Teil der Reihe – das Endgame.

»BRING DIE LAUS ZUM SCHWEIGEN!« Zeus’ Stimme hallt ungebremst von den Wänden wider und sie wirft mir einen warnenden Blick zu.

Im gleichen Moment gibt es eine Stichflamme und Hermes erscheint nur wenige Meter von uns entfernt. Er liegt am Boden, es könnte nicht klarer sein, dass Zeus ihn mit Gewalt geholt hat.

»REDE!«, donnert er seinen Sohn an, der leichtfüßig aufspringt.

»Was ist los?«

»Sprich nicht so mit deinem einzigen Gott. Meine Geduld ist schon lange aufgebraucht. HAST DU DICH VON DIESER KREATUR ANSTIFTEN LASSEN, GEGEN DEINEN VATER ZU PAKTIEREN?«

»Pak… was?« Hermes lehnt sich an die Säule und obwohl ich seine Kleidung total lächerlich finde – er sieht aus, als wäre er einem Römerepos entflohen –, muss ich ihm einen gewissen Respekt zollen, denn er kuscht nicht vor Zeus, während jede Silbe, die dieser ausstößt, die Gewalt hat, mich erneut zu Boden zu werfen. Ich fühle mich, als würde ich in einem Sturm stehen, der zwei Seiten entspringt, während sich die beiden Götter – Vater und Sohn – bekämpfen.

»Ich paktiere nicht gegen dich.«

»Sie hat es und du hast sie unterstützt.«

»Bullshit! Sie will nur diesem Kerl da helfen, und sie hatte gute Argumente.«

»DU HAST DICH GEGEN DEINEN GOTT AUFGELEHNT!«

DIE REIHE

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Ab 14. Oktober

GAMES OF BLOOD

ENDGAME -you always meet twice

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Verrat, Karma und Fall der letzten Tabus – ENDGAME.

Grace ringt mit der Frage, ob sie an Dragons Seite bestehen kann, ohne sich dabei selbst zu verlieren.

Maluna kämpft um ein Stück Liebe und darum, sich nicht in der Dunkelheit zu verirren, die sie selbst geschaffen hat.

Dora merkt, dass Macht kein Schutzschild ist, wenn das Spiel plötzlich nach anderen Regeln gespielt wird.

Roberto begreift, dass selbst der sorgfältigste Racheplan im Feuer der Realität zerbröckeln kann, und Lucia, dass ihre Unschuld nichts wert ist, wenn sie längst verurteilt wurde.

Faith Boyd wird von einem schmerzhaften Verlust getroffen und mit Verpflichtungen konfrontiert, die ihn bis an seine Grenzen treiben.

Und Luke? Für ihn gibt es längst kein Zurück mehr.

Währenddessen versinkt der Osten der USA im Chaos, in dem die Clans von New York bis Boston drohen, sich gegenseitig zu vernichten. Die ohnehin fragilen Grenzen zwischen Rache und Gerechtigkeit, Schuld und Sühne verschwimmen. Niemand weiß noch, warum dieser Krieg begonnen wurde, nur, dass er alles verschlingen wird, was ihnen je etwas bedeutet hat, wenn er ungebremst weiterwüten kann.

Der fünfte und letzte Teil der Mafia-Saga: gnadenlos, kompromisslos, tabulos.

ENDGAME – die Entscheidung.

Lucino Luchese

Sie tobt sich an Renato aus, lässt alles raus, was ihr so zusetzt, aber ich bin hier angeblich der Psycho

Grazia Mancuso:

Komm schon, schrei mich an, dann kann ich zurück schreien

Lucia De Angelis:

Kein Sklave. Ein Gangster und Mörder.

Roberto Mancuso:

Angst? Spürt sie es? Ahnt sie es? Fuck, ich hoffe nicht.

Isodora De Angelis:

Renato ist mein lebendes Tamagotchi

DIE REIHE

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Serie complete!

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